Posts mit dem Label 800-Jahrfeier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 800-Jahrfeier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Niederdorlaer Festschrift an Deutsche Nationalbibliothek Leipzig übergeben

Die Deutsche Nationalbibliothek am Standort in Leipzig ist die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache aus dem In- und Ausland und das nationalbibliografische Zentrum Deutschlands.

Sie erfüllt die Aufgaben einer Nationalbibliothek ab dem Erscheinungsjahr 1913. Ihre vordringlichste Aufgabe ist zu sammeln, zu verzeichnen und die Medienwerke der Öffentlichkeit zur freien Verfügung zu stellen. Sie ist die größte Bibliothek der Bundesrepublik Deutschland und im deutschen Sprachraum sowie eine der größten Bibliotheken der Welt.

Der Bestand zählte 2020 ca. 20 Millionen Medieneinheiten am Standort Leipzig.

Jährlich kommen circa 4 km Regalwände dazu. Die Büchertürme und das ganze Areal sind ständig in Erweiterungsbauten begriffen.

Sie ist offen für den Verleih von Büchern; allerdings müssen die Bücher im Gebäude verbleiben. Die interessierte Leserin kann sich für die Lektüre in einen der verschiedenen Lesesäle zurückziehen.

Seit dem 08. März 2024 kann man nun unter dem Suchwort = Niederdorla= nicht nur verschiedenes Kartenmaterial finden, sondern auch die Festschrift unserer 800-Jahr-Feier aus dem Jahr 2023.

Durch den persönlichen Kontakt zwischen der ortsansässigen Annegret Töpp und dem Mitarbeiter der Nationalbibliothek Hartmut Krüger, der seit 36 Jahren in der DNB tätig ist,  konnte die Festschrift in doppelter Ausführung übergeben werden.

Töpp und Krüger sind sich seit ihrer gemeinsamen Lehrzeit Im Volksgut Klein Aga freundschaftlich verbunden. Über diese Verbindung hat die Festschrift nicht nur ihren Weg nach Leipzig gefunden, sondern ein weiteres Exemplar wird von dort an den Standort Frankfurt am Main weiter geleitet.

Ein wunderbarer Gedanke, dass nun ein Stück Geschichte Niederdorlas für die ganze Welt zugänglich ist.

Vielleicht findet ja der ein oder andere Mensch in der Zukunft Interesse am geografischen Mittelpunkt Deutschlands, seiner Entstehung und Historie, sowie am Leben der Menschen aus der Gemeinde Niederdorla samt ihren Traditionen und Gebräuchen.

Annegret Töpp

Bildergalerie vom Festumzug zur Feier der 800-jährigen Ersterwähnung

 Link zur Bildergalerie

Fotos Michael Zeng

Über 45 einzelne Veranstaltungen zur 800-jährigen Ersterwähnung von Niederdorla

 Dieser Text möchte berichten über die 11-tägige Festwoche zur Feier der 800-jährigen Ersterwähnung von Niederdorla als „inferior Dorla“ im Jahr 1223. Vor 800 Jahren stritten sich das Stift in Oberdorla und das Peterskloster in Erfurt um die Einnahmen aus der Pfarrstelle in Falken. Der Schiedsspruch wurde schriftlich festgehalten und musste bezeugt werden. Einer der erwähnten Zeugen war ein Ludwig aus Niederdorla. So kam Niederdorla in die Geschichtsbücher. 

Vom 16. bis zum 26. Juni 2023 feierten die Vogteier und ihre Gäste. Sehr viele Menschen brachten sich ein und beteiligten sich. Allein rund 600 Menschen liefen im Umzug mit.

„Sport Frei“ ganz neu

Für Luc Ackermann scheinen die Gesetze der Physik nicht zu gelten. Foto: Volkmar Dietzel
Für Luc Ackermann scheinen die Gesetze der Physik nicht zu gelten. Foto: Volkmar Dietzel

Zehn Festtage zur 800-Jahrfeier Niederdorlas sind vorüber. Einer der Höhepunkte waren die Veranstaltungen auf dem Niederdorlaer Sportplatz. Am zweiten Samstag gab es bei fantastischem Sommerwetter unter Federführung des neu gegründeten Vogteier Motorsportclubs e.V. (VMSC), der auch Pächter des Platzes ist, ein umfangreiches Programm.

68 Kinder rannten für guten Zweck

Am Spendenlauf für das Kinder-Hospiz und die Sportvereine aus Langula und Oberdorla nahmen 68 Kinder teil.

Die Kinder liefen eine halbe Stunde lang oft eine Strecke von 600 Metern. Je Runde gab es ein Gummiband. Die Bänder werden an Sponsoren und Spender "verkauft". Vier Kinder schafften 15 Runden. 

Das Fazit: "Das war cool und die Kinder waren gut drauf und total motiviert", sagte Romy Dierich vom Sportverein 1883 Langula. 

Hinterher gab's Kaffee und Kuchen von der Volkssolidarität. 

Viele Eltern und Großeltern und andere halfen und unterstützten.

Foto und Text: Michael Zeng