Donnerstag, 21. Dezember 2023

Landrat unterstützt Niederdorlaer Rechnungsgesellschaft

Einen recht neuen Verein, mit gerade einmal zwei Jahren Vereinsgeschichte, hat die Gemeinde Vogtei in der Ortschaft Niederdorla bekommen. Die jahrhundertalte Niederdorlaer Rechnungstradition war bereits 5 Jahre lang ausgestorben, bevor Sie unter großem Aufwand wiederbelebt wurde. Die Rechnungsgesellschaft Niederdorla e.V. trat mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an den Landrat heran. Gerade im Hinblick auf das in diesem Jahr stattgefundene 800-jährige Jubiläum der Ersterwähnung Niederdorlas waren neben hohem ehrenamtlichem Engagement der Mitglieder auch finanzielle Mittel unabdingbar. Zur Unterstützung und Aufrechterhaltung dieser Tradition überreichte Landrat Harald Zanker auch hier einen Scheck in Höhe von 400 EUR an den Verein.

_Foto und Text, Landratsamt

Sonntag, 19. November 2023

Die Mischung macht´s

Am 20. Oktober 2023 lud der Niederdorlaer gemischte Chor ein zu seinem 20. Liederabend.
Der Niederdorlaer gemischte Chor war auch optisch ein Erlebnis. Foto: Michael Zeng
Der Niederdorlaer gemischte Chor war auch optisch ein Erlebnis. Foto: Michael Zeng

Der Gesangvereins Niederdorla unterhielt das Publikum gewohnt vorzüglich. Eingeladen waren der Popchor aus Mühlhausen und die Band QuaTriJazz aus Kammerforst. Die Mischung mit Gastchor und Band hat Tradition. Das Publikum war der vierte Mitspieler des Abends.
Chorleiterin Viola Koppe in Action. Foto: Michael Zeng
Chorleiterin Viola Koppe in Action. Foto: Michael Zeng

“Die Mischung ist uns wichtig”, sagt die Niederdorlaer Chorleiterin Viola Koppe. Altes und Neues, Langsames und Flottes sollen sich musikalisch abwechseln. Das schaffte der Niederdorlaer Gesangverein selbst und das gelang durch die Auswahl der Bühnen-Gäste.

“Wir wollen der 800-Jahrfeier von Niederdorla in diesem Jahr ein musikalisches Sahnehäubchen geben”, sagte Angelika Schlaffke vom Niederdorlaer Chor. Sie führte durch das Programm. Erste Sahne waren dann auch Stücke wie Variationen zu Schuberts Forellen-Lied im Stil wie Mozarts Nachtmusik, Webers Freischütz und des Ohrwurms Tiritomba aus Norditalien. Dirigentin Viola Koppe animierte das Publikum zu einem Kanon. Sie musste die Begeisterung im Saal steuern: “Bitte nur einmal Di dum di da di!”

Der Mühlhäuser Popchor unterhielt das Publikum mit Hits wie Nenas Leuchtturm und Vida la Vida von Coldplay. Die Musik arrangierte Linda Gentzel. Ihre Mutter Susanne Gentzel beschreibt: “Es geht uns um den Spaß, gemeinsames Singen, was Cooles zu machen”. Susanne Gentzel organisiert Auftritte und das Chorleben für den gemischten Mühlhäuser Chor.

Die Band QuaTriJazz interpretierte jazzig bekannte Lieder. Die Kammerforster Band interpretierte Klassiker wie “Hit The Road, Jack”. Dazu kamen eigene Kompositionen. “Wir spielen Jazz und Swing, das ist unser Ding”, sang die Band. QuaTriJazz schaffte eine entspannte, swingige Begeisterung im Saal des Dorfkrugs. So heißt die Niederdorlaer Schenke seit kurzem. Auch der Humor war wichtig. So sang die Band von der Rolle der Männer in vielen Familien. Männer müssen oft aufessen, was die anderen Familienmitglieder nicht mehr essen können oder wollen. Männer müssen das schwere Gepäck tragen und die Räder der Autos wechseln. Viele Männer im Saal murmelten: Das kenne ich auch. 

Als vierter Akteur des Abends wirkt das Publikum. Der Niederdorlaer Chor gab in der Schenke ein Heimspiel. Der Saal war eine Fankurve. Der Popchor hatte seinen Saal-Moment mit dem Song “Komm wir ziehen in den Frieden. (...) Stell dir vor, es ist Frieden und alle gehen hin.” Das Publikum stimmte hörbar zu. Die Jazzband lobte: “Bei unserem Spiel wart ihr mucksmäuschenstill.” Um so lauter war der Beifall im Schenksaal zum 20. Liederabend des Niederdorlaer Gesangvereins.

Michael Zeng

Mittwoch, 20. September 2023

Der Vogteier Kirmes-Sonntag und Montag vor 166 Jahren

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in der Zeitschrift "Die Gartenlaube" die Vogtei beschrieben. Neben der Geographie und Geschichte und der drei Dörfer beschreibt der unbekannte Autor fünf besondere Feiertage in der Vogtei: Karfreitag, Pfingstsonntag, Kirmessonntag und -montag. Der fünfte Tag ist ein Wochentag im Winter.
"Der dritte [besondere] Tag [im Jahr] ist der erste Kirchmeßsonntag. Ein noch regeres Leben zeigt sich da in den [Vogteier] Dörfern, der Hauptfreudentag seiner Bewohner ist ja da; die reiche Ernte ist glücklich in den Scheuern geborgen; die Arbeit für das Leben im Freien läßt nach und räumt den häuslichen Verrichtungen den Platz ein. Noch wölbt sich der blaue Himmel über die Erde, noch erfüllt warme Luft die Atmosphäre, die Bäume aber entfärben sich, dem freudigen Grün folgt das leuchtende Roth und Gelb, und jeder Windzug läßt das Laub vor dem nahen Untergang erzittern. Noch einmal unter solchen Umständen fröhlich zu sein, und die Herrlichkeiten der Natur mit vollen Athemzügen zu genießen, wer wird das für unnütz halten? Zahlreiche Städter und Städterinnen wandern den Orten zu, den hat die Milchfrau gebeten, diesen die Butterfrau, jenen der Hoflieferant und jenen die Freundscht (Freundschaft). Küche, Boden und Keller haben ihre Schätze öffnen müssen; Kuchen sind aufgespeichert und Fleisch von selbstgeschlachteten Thieren oder auch gekauft, wartet nur mit den nöthigen Salaten u. s. w. auf die Stunde der Vergeistigung.

Ebenso wie hier ein ewiger Kreislauf, so ist auch ein Drehen, Laufen, Schreien und Singen, ewiges Wechseln von Gruppen als Kreislauf der Kirchmeß zu bemerken. Essen und Trinken erhält den Leib, sich einmal aber in der Lieblingsspeise dick und satt essen zu können, ist sicher der höchste Genuß für den sinnlichen Menschen, und schon der Gedanke daran vermag die Brust zu schwellen und Freude, Wonne, Seligkeit über das Gesicht und die Bewegung eines solchen auszugießen. Wie schaukelt so süß lächelnd jener, noch das Gesangbuch unter dem Arme, die aus dem Backs (Backhaus) geholte Pfanne-Tiegel mit Kartoffeln, Kümmel und Hammelfleisch, wie umnebelt jenem das ihr entsteigende duftige Aroma; mit welchen Schritten eilt dieser wieder seinem Gehöfte zu, und endlich welche Begierde spricht sich bei diesem aus, indem er die Thür seines Gehöftes überschreitet! Nur wenige Minuten und der süßeste Wunsch, die heißeste Sehnsucht ist gestillt, das Warten hat sich reichlich belohnt, und bedächtig hält er Nachkost mit Ablecken der Lippen.

Doch genug davon, denn schon sammelt sich das Völkchen auf dem Anger und in den Tanzlocalen. Da in letzteren das Eigenthümliche verschwunden ist, so wählen wir den Anger. Personen mit schon geschilderten Trachten stehen dicht gedrängt mit solchen in anderer Tracht, die ich noch kurz anführen will, so weit sie Eigenthümliches einhüllt. Statt des Chormantels umschließt die starken Frauen ein Mieder von grünem oder blauem groben Tuch, vorne in zwei Klappen oder richtiger „Beidergewand“, aus Leinen und Wolle, was nur der Vogtei eigen ist, am Halse umgelegt und mit zwei Reihen dicht gedrängter kleiner, blanker, manchmal auch Tuchknöpfe besetzt, und durch einen Gürtel mit Stahlschnalle zusammengehalten. Ein kurzer dunkler Rock, am Saume mit breiten, meist hellgrünen Seidenstreifen eingefaßt, und zur Hälfte von einer meist dunkelblauen Schürze überdeckt, bildet mit dem schon bekannten Dutenheit und Schnallschuhen die übrige Bekleidung. Die heißblütigern Mädchen haben nur ein stark ausgeschnittenes Schnürleibchen von gleichem Tuch; das weiße selbstgefertigte Leinenhemd umschließt den Körper bis zum Halse, wo ein gesteppter und oft mit bunten Faden verzierter Kragen die Einfassung bildet. Die kurzen Puffärmel, mit gleichem Saum wie am Halse eingefaßt, sind zur Hebung der Tracht wie geschaffen.

Ein einfaches, buntes, breites Tuch legt sich denn auch öfters über die glatt nach hinten zu gekämmten, in einen Büschel geschlungenen Haare, oder es nimmt ein einfacher Strohhut mit halb sich deckenden schwarzen Rosetten geschmückt, die Stelle ein. Zwischen diesen Gestalten steht ein Bursche mit topfförmigem schwarzem Filzhut, dem Nachkommen des Dreimasters, und nicht weit davon der arme Arbeitsmann in seinem langen Kittel, dem am Halse ein Schild mit Namen oder Zierrath mit buntem Faden eingenäht ist, seiner Zipfelmütze, den eng anliegenden Kamaschen über die dürren Beine und plumpen Schuhen. Kinder, kaum dem Gängelband entlaufen, tummeln sich frohlockend in derselben Tracht, zu wahrer Carricaturen geschaffen, dazwischen herum.

Alles harrt des Zeichens des Anfangs, da schmettert eine Trompete das Signal, ein allgemeiner Jubelruf antwortet. Die wild durch einander stehenden Leute ordnen sich und bilden einen Kreis. Die Musik beginnt, der Platzmeister tritt auf, bedächtig den Stab, das Zeichen seiner Würde in der Hand wiegend, er spricht den Gruß an die Gesellschaft, schwenkt seinen mit Blumen geschmückten Hut, winkt mit dem Finger und sein Mädchen eilt mit ihm zum Tanze. Ganz allein mit seinem Mädchen, das vorzüglich festlich geschmückt ist, und eine große Haube mit allerlei Putz auf dem Kopfe balancirt, so daß ihre Kopfbewegungen ganz bedächtig und schwerfällig sind, umtanzt er einige Male den Platz, und zwar einmal tanzend, einmal gehend. Auch der zweite Tanz gehört ihm, nach diesem erfolgt erst das Tanzen der Angergesellschaft, die einen geschlossenen Zirkel bildet. Es ist halb Hopser, halb Zweitritt, was man sieht. Das Engagiren erfolgt mittelst Zurufen und Winkens der Burschen zu den Mädchen, die dann ihrem Tänzer zueilen. Der Platzmeister ist der Festordner und veranlaßt das Tanzen und Gehen; eine Bank, außer der, worauf die Musik sitzt, existirt nicht und daher fortwährendes Tanzen oder Gehen des betheiligten Paares. Nach einigen solchen Tänzen steht dem Platzmeister einer allein wieder zu. Man glaube aber nicht, daß dieses unschuldige Vergnügen frei von Aufmerksamkeiten ist, nur umgekehrt stellt es sich hier, indem die Mädchen den Burschen Etwas schenken; Einzelnen mag es sogar für ihre Verhältnisse hoch zu stehen kommen, da es nicht bloß künstliche Blumenbouquets, sondern auch Tücher und dergleichen sind, die den Burschen zum Tanze geneigt machen müssen.

Abends gegen 6 Uhr ist große Pause bis circa 8–8½ Uhr (das Abendbrod und das Abwarten des Viehes nimmt diese Zeit in Anspruch), um dann mit erneuten Kräften bei an den Bäumen aufgehängten Lämpchen bis in die Nacht hinein weiter fortfahren zu können.

Der vierte Tag ist der Montag zur Kirchweihe, indem sich da außer dem eben beschriebenen Tanzfest noch das Hammelsuchen dazu gesellt.

Durch freiwillige Beiträge wird nämlich soviel zusammengebracht, daß der Platzmeister von einigen Rathmännern unterstützt den Hirten einen fetten Hammel abkaufen kann. Sobald das geschehen, bringt der Hirt denselben in die Flur und treibt ihn ungesehen in ein beliebiges Gebüsch; eilt dann nach Haus und verkündet das Geschehene. Nun steigen die Burschen, festlich geschmückt, mit Peitschen, Pistolen, Stäben bewaffnet zu Pferde, die Mädchen nehmen auf Leiterwagen Platz und in rasendem Galopp, Musik an der Spitze, geht es nun hinaus in die Flur, den Hammel zu suchen. Ein ununterbrochener Jubel zeigt auf eine halbe Stunde Entfernung die Richtung des Chors, unter ihn mischt sich das Schießen, Trommeln, Pfeifen, Pferdegewieher und Gestampfe, das dem sicher ganz bange wird, den das Geschick dazwischen führt. Endlich ist er gefunden, er wird gebunden, mit Blumen geschmückt und der Obhut der Mädchen auf den Wagen anvertraut und nun geht es noch viel toller heimwärts auf den Anger. Hier angekommen hält der Platzmeister eine Rede, die sich aber zum größten Theil aus Zweideutigkeiten bildet, der Hammel wird geschlachtet und dann zu der Gemeinschenke gebracht, wo das Vertilgen das Ende dieser Festlichkeit ausmacht. Mit dem Felle wird die Musik abgefunden. Abends ist natürlicher Weise wieder Tanz auf dem Anger, doch bietet der heutige Tag noch die Ausübung einer weitern Sitte durch das Gesundheittrinken. So lange, wie das Trinken existirt, besteht zwar überall auch diese löbliche [344] Gewohnheit, aber hier in der Vogtei ist es insofern anders, als nicht passende Sprüche auf die betreffende Persönlichkeit angewendet werden, sondern ganz allgemeine kurze Verschen, die aber leider nur zu oft alles Gefühl verletzen.

Dieses Gesundheittrinken mit den üblichen Liedern unter den jungen Leuten ist ein untrüglicher Gradmesser der geistigen Fähigkeiten. Bis in das Innerste empört, vernahm ich die verschiedenen „Gesundheiten“, die aber meist abermals auf eine Zweideutigkeit hinausliefen. Die Illusion für den geistigen Zustand der Vogteier war verschwunden."

Aus der Zeitschrift: Die Gartenlaube, Heft 25, Leipzig 1857, S. 341–344


Sonntag, 17. September 2023

Vogteier feiern 2024 die 750. Vogteier Kirmes

In einer Urkunde von 1274 wurde die Vogteier Kirmes zum ersten Mal erwähnt.
In einer Urkunde von 1274 wurde die Vogteier Kirmes zum ersten Mal erwähnt.

In einer Urkunde von 1274 wurde die Vogteier Kirmes zum ersten Mal erwähnt.

Im Jahr 2024 wird also die 750. Vogteier Kirmes gefeiert. Wie immer am Sonntag nach dem kirchlichen Feiertag "Kreuzerhöhung". Die Kreuzerhöhung wird immer am 14. September als Gedenktag gefeiert.

Selbst, wenn der 14. September auf einen Sonntag fällt, wird am folgenden Sonntag die Vogteier Kirmes gefeiert. Auf Deutsch: Kirmes ist immer am Sonntag NACH dem 14. September.

Dieser Termin für die Vogteier Kirmes bestimmt eine Urkunde des Bischofs von Merseburg aus dem Jahr 1274. Laut der Urkunde wurde der Bischof gebeten, den Termin der Kirmes auf den Sonntag nach Kreuzerhöhung zu verlegen. Dieser Bitte kam er nach. Die originale Urkunde liegt im Stadtarchiv Bad Langensalza. Auf diese Urkunde hat mich Dieter Obst hingewiesen.

Kirmes kommt von Kirchweih und ist der Jahrestag der Weihe der örtlichen Kirche. 

Eigentlich wäre der Bischof von Merseburg gar nicht zuständig, die Vogteier Dörfer gehörten zum Erzbistum Mainz. Aber der Mainzer Erzbischof war im Mittelalter (zu) weit weg. Der Bischof von Merseburg wird auf der Durchreise gewesen sein, da wurde er gefragt und um die Festlegung ersucht.

Warum liegt die Urkunde in Bad Langensalza? Ursprünglich lag die Urkunde wohl im Stft in Oberdorla. Ein Stift ist eine Art Kloster, aus dem die Stiftsherren oder -Damen wieder austreten können. Mönche und Nonnen können das nicht. Das Stift in Oberdorla wurde 1472 nach (Bad) Langensalza verlegt. So kamen nach der Reformation die Urkunden ins dortige Stadtarchiv. Der Bischof von Merseburg wird auf der Durchreise im Oberdorlaer Stift residiert haben. 

Es wurde also schon vor 1274 in der Vogtei Kirmes gefeiert. An welchem Tag im Jahr ist unbekannt. Darüber sind bisher keine Nachrichten gefunden worden. Die sogenannte Ersterwähnung der Vogteier Kirmes geschah also im Jahr 1274. 

Anlass für den Gedenktag "Kreuzerhöhung" war das Finden und Ausgraben des [angeblich] originalen Kreuzes, an das Jesus geschlagen worden war. Das Ausgraben geschah zwischen 350 und 360 nach Christus an einem 14. September in der Nähe von Jerusalem.

Nachdem die Perser und Türken das Heilige Land (Palästina) erobert hatten, wurde das originale Kreuz in kleinen und kleinsten Stücke als Reliquien über die ganze Welt verteilt.

Seriöse Schätzungen zeigen, die Kreuz-Reliquien ergeben in etwa wirklich nur ein normal-großes Kreuz. Martin Luther spottete allerdings, die Splitter des wahren Kreuzes ergäben ganze Wälder.  

Allerdings kann nicht mehr nachgewiesen werden, ob zur Kreuzerhöhung wirklich das originale Jesus-Kreuz ausgegraben wurde. Das muss man glauben.

Ich bin Dieter Obst aus Oberdorla dankbar für den Hinweis auf die genannte Urkunde.

Michael Zeng, Vogteier


Mittwoch, 12. Juli 2023

Ergebnisse 10. Vogteier Triathlon andersrum

Am 10. Vogteier Triathlon nahmen fünf Teams teil. Der Triathlon fand statt am 17. Juni 2023 von 14 bis 16 Uhr.

Für jedes Team fuhr je ein Mensch Fahrrad, einer schwamm, einer lief. Es gab reine Männer-Teams und Teams aus Frauen und Männern.

Die Strecken betrugen per Fahrrad: 3 mal 5.000 Meter 

Die Schwimmstrecke war rund 500 Meter lang.

Zu laufen waren 3 mal 1.700 Meter.

Die drei Einzelzeiten ergeben zusammengezählt die Zeit, in der der Triathlon andersrum je Team bewältigt wurde.

1. Platz Team STAREP Männer mit 0:56:00 (= 56 Minuten)
Team STAREP Männer schafften mit 0:56:00 (= 56 Minuten) den neuen Vogteier Weltrekord im Triathlon andersrum

1. Platz Team STAREP Männer mit 0:56:00 (= 56 Minuten)

2. Platz Team TURBO-SCHNECKEN mit 1:00:19

3. Platz Team RECHNUNGsgesellschaft Niederdorla 1:03:11

4. Platz VOGTEI UHEY mit 1:05:54

Sieger der Herzen: STAREP-MIX (eine Frau, zwei Männer)

 Bildergalerie

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Montag, 10. Juli 2023

Bildergalerie vom Festumzug zur Feier der 800-jährigen Ersterwähnung

 Link zur Bildergalerie

Fotos Michael Zeng

Über 45 einzelne Veranstaltungen zur 800-jährigen Ersterwähnung von Niederdorla

 Dieser Text möchte berichten über die 11-tägige Festwoche zur Feier der 800-jährigen Ersterwähnung von Niederdorla als „inferior Dorla“ im Jahr 1223. Vor 800 Jahren stritten sich das Stift in Oberdorla und das Peterskloster in Erfurt um die Einnahmen aus der Pfarrstelle in Falken. Der Schiedsspruch wurde schriftlich festgehalten und musste bezeugt werden. Einer der erwähnten Zeugen war ein Ludwig aus Niederdorla. So kam Niederdorla in die Geschichtsbücher. 

Vom 16. bis zum 26. Juni 2023 feierten die Vogteier und ihre Gäste. Sehr viele Menschen brachten sich ein und beteiligten sich. Allein rund 600 Menschen liefen im Umzug mit.

Sonntag, 2. Juli 2023

„Sport Frei“ ganz neu

Für Luc Ackermann scheinen die Gesetze der Physik nicht zu gelten. Foto: Volkmar Dietzel
Für Luc Ackermann scheinen die Gesetze der Physik nicht zu gelten. Foto: Volkmar Dietzel

Zehn Festtage zur 800-Jahrfeier Niederdorlas sind vorüber. Einer der Höhepunkte waren die Veranstaltungen auf dem Niederdorlaer Sportplatz. Am zweiten Samstag gab es bei fantastischem Sommerwetter unter Federführung des neu gegründeten Vogteier Motorsportclubs e.V. (VMSC), der auch Pächter des Platzes ist, ein umfangreiches Programm.